Autistenkommune
Zusammen wohnen mit anderen Autisten? Keine Lust mehr irgendwo Fremdkörper zu sein?
Die allgemeine Erfahrung zeigt, dass gerade Autisten bei dauerhaftem Wohnen in einer reizarmen, ländlichen Umgebung, entspannter und näher bei sich selbst sind. Das Leben auf dem Dorf ist nachvollziehbarer, man begegnet fast nur den selben Leuten und es versteht sich von selbst, daß sich das günstig auf das Lebensgefühl des jeweiligen Autisten auswirkt, z.B. in Form einer größeren Klarheit.
Entgegen früherer Behauptungen Autismus sei ein Rückzug in ein inneres Selbst, geben in Interviews Autisten fast immer an, daß sie gerne mehr Kontakt zu anderen Menschen haben würden, aber nicht wissen, wie sie es bewerkstelligen sollen. An vielen Orten haben aber Selbsthilfegruppen gezeigt, daß Autisten sich untereinander gut verstehen können. Da ist es nur noch ein Schritt weiter zu diesem Projekt:
Einer Kommune in ausschließlich autistischer Regie.
Hier kann mit, oder ohne Diagnose in einem weitgehend an der Goldenen Regel orientierten Miteinander gewohnt werden. Ein Ziel ist, das eigene, derzeit teilweise noch unrenovierte Wohnumfeld möglichst selbst gestalten zu können. Das Projekt ist kein Wohnheim für Autisten und kein betreutes Wohnen, sondern eine neue selbstbestimmte Wohnform - das nach unseren umfassenden Recherchen wohl erste von Autisten unter dieser Gruppenbezeichnung organisierte Wohnprojekt weltweit.
Wir haben zur Kommune-PR einen Flyer, der gerne unverändert ausgedruckt und verteilt werden kann.
Bericht eines Besuchers der Autistenkommune.
Wir helfen auf Nachfrage bei der Organisierung der Anreise.
Weitere Informationen auf dieser Website
- Das "Forum für Autisten und interessierte Zeitgenossen" bietet Informationen und Austausch zu vielen interessanten Themen.
- Die "Enthinderungsselbsthilfe von Autisten für Autisten (und Angehörige)" bietet unter anderem einen Leitfaden zur persönlichen "Enthinderung".